Der Herr hat das Meer so weit gemacht
und tut uns seine Wunder kund,
dass nicht ein jeder Lumpenhund,
mit denen die Erde so reichlich gesegnet,
dem ehrlichen Seemann hier draußen begegnet.

Amen.

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Pressespiegel

Hier finden Sie diverses Presseecho - gegliedert nach den verschiedenen Aktionen des Emssaga e.V.

 

MV, 11.07.2008, VON MATTHIAS SCHRIEF

Großer Empfang für die „Victoria“

Die Ankunft der „Victoria“ lockte Tausende an die Ufer der Ems. (Schrief)

Rheine. Überwältigender Empfang für die „Victoria“: Als der Nachbau des römischen Binnenkriegsschiffes gestern kurz vor 16 Uhr auf der Ems die Innenstadt erreichte, standen bis zu 2000 Schaulustige auf beiden Seiten des Flusses sowie auf der Nepomuk- und der Dionysbrücke.

„Die Römer kommen!“ halte es unterdessen vom „Germanen-Floß“ des Emssaga-Vereins, das in Höhe der Ems-Terrasse die „Invasoren“ erwartete. Mit einem Böllerschuss begrüßten die „Germanen“ die zügig rudernden Römer. Ob der Kracher ein Empfangsgruß sein sollte oder eine Abwehrmaßnahme, ließ sich an Ort und Stelle nicht klären. Jedenfalls müssen jetzt wohl die Geschichtsbücher umgeschrieben werden – bislang war den anwesenden Althistorikern nicht bekannt, dass unsere Altvorderen vor 2000 Jahren schon über die Kunst der Schwarzpulverherstellung verfügten.

„Salve, Victoria!“, begrüßte Rheines Bürgermeisterin Angelika Kordfelder das antike Kriegsschiff und die Besatzung, nachdem das Boot an der Ems-Terrasse festgemacht hatte. Kordfelder betonte, dass der Weg der „Victoria“ von Lingen nach Rheine ein großes Medienecho entlang der Ems gefunden habe: „Wir sind in aller Munde.“

Die starke Zuschauerbeteiligung überraschte und erfreute auch Rudolf Aßkamp vom Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Die „Victoria“ ist, wie mehrfach berichtet, bei ihrer Tour durch 20 deutsche Städte „schwimmender Botschafter“ für die Ausstellung „2000 Jahre Varusschlacht“ im kommenden Jahr. Aßkamp erläuterte dem Publikum die Entstehungsgeschichte des Kriegsschiff-Nachbaus, das auf seiner Jungfernfahrt bei Hamburg übrigens prompt ein „Knöllchen“ bekam, weil das Nummernschild fehlte.

Gestern gab es keinen Anlass für ein Einschreiten der Wasserpolizei: Am Heck war das Holzschild mit der Kennung „HH AE 486“ ordnungsgemäß befestigt. Mit Ratsherren und Innenstadtvertretern an Bord fuhr das Schiff dann zum Römerlager an den Emswiesen.

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zuletzt geändert am 18.05.2011

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Quelle: www.emssaga.de > Pressespiegel (http://emssaga.de/pressespiegel/ 17.10.2017 20:44:32)